Kleidermotten bekämpfen

Effektive Mottenbekämpfung

30. Juni 2011
von admin
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Mottenkugeln

Wer das Wort Mottenkugeln hört hat in den meisten Fällen direkt das Bild einer älteren Dame umringt von selbstgehäkelten Tischdecken vor Augen. Allein diese Assoziation lässt auf eine stark veraltete Methode zur Kleidermottenbekämpfung schliessen. Doch wie funktionieren Mottenkugeln eigentlich und ist der Einsatz von Mottenkugeln überhaupt noch anzuraten?

Was ist eine Mottenkugel?

Eine Mottenkugel ist im Prinzip nichts anderes als eine Zellstoffkugel welche in Chemikalien getränkt wurde. Der Durchmesser einer Mottenkugel beträgt in der Regel 0,5 bis 2 Zentimeter. Früher wurde als Chemikalie das stark riechende Naphtalin verwendet. Seit einigen Jahren findet sich in Mottenkugeln das weniger pänetrant richende Paradichlorbenzol wieder. Beide Chemikalien verdampfen im laufe der Zeit und geben ihre Stoffe an die Umgebungsluft weiter. Dieser Geruch wird von Motten als unangenehm empfunden und soll diese vom Auszug aus dem heimischen Kleiderschrank überzeugen.

Sind Mottenkugeln giftig?

Die Frage ob Mottenkugeln gesundheitsschädlich und umweltschädlich sind müssen wir mit ja beantworten. Die austretenden Chemiekalen werden sowohl vom Menschen wie auch von Haustieren aufgenommen.

Mottenkugeln wurden früher hauptsächlich zum einlagern von saisonal verwendeten Kleidungsstücken wie etwa Wintermänteln und ähnlichen verwendet. Von diesem Einsatzzweck stammt auch das Wort “einmotten”

Wir können den Einsatz von Mottenkugeln im Kampf gegen Kleidermotten heutzutage, aus gesundheitlichen Gründen, auf keinem Fall mehr empfehlen!

aries-mottlock-mottenbox

9. Mai 2011
von admin
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Klebefallen / Pheromonfallen gegen Motten

Klebefalle gegen KleidermotteMotten-Klebefallen sind in der Mottenbekämpfung mittlerweile neben den berühmt berüchtigten Mottenkugeln als Klassiker anzusehen. Motten Klebefallen werden auch als Pheromonfallen bezeichnet. Der Aufbau ist relativ simpel, in einer Pappbox sind Klebestreifen angebracht an welchen die männlichen Motten welche durch ausströmende Sexuallockstoffe, so genannte Pheromone, angelockt werden kleben bleiben und dort verenden.

Der große Nachteil dieser Methode liegt darin dass hier lediglich die Männlichen Motten gefangen werden. Die weiblichen Motten welche die Eier in sich tragen bleiben von diesen Pheromonfallen gänzlich unbeeindruckt und verteilen ihre Brut munter weiter im Kleiderschrank. Da in einer derartigen Mottenfalle auch nur wenige männliche Motten Platz finden, ist diese Methode in erster Linie zur Bestandsanalyse zu verwenden.

Haben sie mit Hilfe der Pheromonfallen erst einmal festgestellt wie groß die Mottenpopulation in ihrem Haushalt ist, können Sie danach auf effektive Methoden der Mottenbekämpfung, wie beispielsweise Mottenbekämpfung mit Schlupfwespen,  zurückgreifen.

Viele Leute greifen aufgrund des eher geringen Preises gern auf Klebefallen gegen Motten zurück, dass der eigentliche Schaden an Kleidung und Textilien allerdings von den Larven der Kleidermotte und nicht von der Motte selber angerichtet wird, wird hierbei ausser acht gelassen.

Kleidermotte

7. Mai 2011
von admin
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Die Kleidermotte

Die Kleidermotte ist ein kleiner Nachtfalter, der zur Familie der Schmetterlinge gehört. Man trifft sie weltweit und zu jeder Jahreszeit an. Pro Jahr gibt es zwei bis vier Generationen von Kleidermotten, die sich meist in warmen und trockenen Räumlichkeiten ansiedeln. Man kann sie an ihren gelben bis dunkelbraunen Flügeln erkennen, die eine Spannweite von etwa zehn Millimeter aufweisen. Eine Kleidermotte kann bis zu anderthalb Zentimeter groß werden. Sie hält sich von Lichtquellen fern und ist meist nur in der Dämmerung anzutreffen. Die Larven der Kleidermotte haben eine gelbliche Farbe und ernähren sich von Keratin, das zum Beispiel in Tierhaaren zu finden ist.

Die ausgewachsene Kleidermotte verursacht weit weniger Schaden als die Larve der Motte. In der Natur lebt die Mottenlarve oft in Vogelnestern und ernährt sich von Federn. In Häusern und Wohnungen fühlt sie sich von Kleiderschränken angezogen und frisst dort mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen kleine Löcher in Kleidungsstücke, siedelt sich aber auch auf Polstermöbeln und Teppichen an, die selten benutzt werden. Jedoch befällt sie auch Kunstfasern und Pflanzenfasern, obwohl sie diese Materialien nicht verdauen kann. Die Kleidermotte und ihre Larven bevorzugen vor allem Kleidungsstücke, die Essensreste oder Schweißflecken aufweisen. Die am meisten angegriffenen Materialien sind Wolle, Federn, Felle und Pelze.

Um Kleidermotten zu bekämpfen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten:

Kleidermottenbekämpfung mit Schlupfwespen

Kleidermotten mit Pheromonfallen / Klebefallen bekämpfen

Schlupfespe (stark vergrössert) © Reto Burri

4. Mai 2011
von admin
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Schlupfwespen gegen Kleidermotten

Kleidermotten mit Schlupfwespen bekämpfen? So eigenartig es sich auch anhören mag, Schlupfwespen sind der natürliche Feind der Motte. Es gibt Unterarten der Schlupfwespe welche sich auf die Vernichtung von Kleidermotten spezialisiert haben. Gegen Lebensmittelmotten gibt es diese ebenfalls.

Schlupfwespen kann man im Internet auf speziellen Webseiten wie beispielsweise auf schlupfwespen.org,  bestellen, geliefert bekommt man hier die Eier welche auf einer Papierkarte angebracht sind. In der Regel erfolgt die Lieferung aufgeteilt auf vier Einzellieferungen jeweils im Abstand von zwei Wochen. So kann man die Mottenplage über einen längeren Zeitraum gezielt bekämpfen.

Schlupfespe (stark vergrössert) © Reto Burri

Sobald die Schlupfwespen schlüpfen, machen Sie sich auf die Suche nach den Eiern der Kleidermotte. Durch ihren Legestachel injizieren sie ihre eigene Larve in das Ei der Motte. Die Larve der Schlupfwespe entwickelt sich im Ei der Motte und ernährt sich von eben diesem. Dadurch stirbt die Larve der Motte ab und eine neue Schlupfwespe entwickelt sich. NAch wenigen Tage begibt sich auch diese auf die Suche nach Motteneiern und der Kreislauf beginnt von vorn.

Schlupfwespen auf der Suche nach Motteneiern sind in etwa mit einer Katze auf Mäusejagd vergleichbar. Nach nur wenigen Wochen ist der Mottenbefall in der Regel gänzlich verschwunden. Mottenbekämpfung mit Schlupfwespen ist in unseren Augen die wohl effizienteste und vor allem schonendste Art der Mottenplage Herr zu werden.

Die Angst dass man nach der beendeten Mottenplage anstatt Kleidermotten nun das ganze Haus voller Schlupfwespen hat ist gänzlich unbegründet. Schlupfwespen leben nur wenige Tage, sobald die Kleidermotten vernichtet wurden, können sie keine weiteren Nachkommen mehr produzieren und sterben ebenfalls oder suchen sich einen Weg nach draussen.

Solange sie nicht gezielt in ihrer Wohnung nach den Schlupfwespen suchen, werden sie von den fleissigen Helfern keinerlei Notiz nehmen. Schlupfwespen sind inetwa so groß wie der Kopf einer Stecknadel und verstecken sich in der Regel vor dem Menschen.

Auch wenn der Name auf etwas anderes hindeutet, können Schlupfwespen nicht stechen und sind für den Menschen vollkommen ungefährlich. Gerade für Familien mit Kindern, Schwangere, Allergiker oder Asthmatiker eignet sich diese Methode der Mottenbekämpfung besonders da keinerlei Gifte oder chemische Mittel eingesetzt werden. Diese Methode ist die wohl schonendste und natürlichste auf dem Markt.

3. Mai 2011
von admin
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Kleidermotten effektiv bekämpfen

Wer einmal in den zweifelhaften Genuss einer Mottenplage im Haus oder der Wohnung gekommen ist, der wird von Freunden, Bekannten oder Nachbarn bestimmt die atemberaubensten Tipps und Tricks erhalten haben. Wir werden hier nach und nach die einzelnen Mythen rund um das Thema Motten und Mottenbekämpfung abhandeln.

Wir testen die bekannten Mottenfallen aus dem Drogeriemarkt, so genannte Pheromonfallen welche die Motten mit Sexuallockstoffen vernichten über Schlupfwespen bis hin zu einfachen Klebestreifen.

Seien sie einfach gespannt, es geht schon bald los!